Archiv der Kategorie Fragen zur PKV

Hat die private Krankenversicherung auch Schwächen gegenüber der GKV?

Hat die private Krankenversicherung auch Schwächen gegenüber der GKV? 

Selbst abgespeckte Tarife haben in den meisten Belangen bessere Leistungen, als die gesetzliche Kasse.

Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen: Kuren werden in den Kassen recht gut geleistet. Selbst Ergänzungstarife der PKV decken das nicht ganz ab.Psychotherapie wird von der GKV umfassender geleistet, ohne Begrenzung auf die Anzahl der Sitzungen.

Die GKV zahlt auch Entwöhnungsmaßnahmen. Ist ein Kind bis 12 Jahre krank, und es wäre sonst niemand zuhause, kann ein Elternteil bis zu 2 Wochen zuhause bleiben, und bekommt dafür ein Tagegeld.

In den Mutterschutzzeiten gibt es ein Mutterschaftsgeld.Der Hilfsmittelkatalog ist offen, neu hinzukommende Hilfsmittel werden also auch geleistet.

Keine Problematik bei sogenannten “gemischten Anstalten” (die Kuren und Krankenhausbehandlungen durchführen).

Ein genereller Unterschied ist noch, daß Familienmitglieder ohne bzw. mit geringem Einkommen kostenlos mitversichert sind.

Können Teilzeit-Beschäftigte in der PKV sein?

Können Teilzeit-Beschäftigte in der PKV sein? 

Teilzeit-Beschäftigte mit mehr als 400,- Euro Einkommen unterliegen normalerweise der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Kasse.

Sollte man selbst als Teilzeit-Kraft noch über der Pflichtgrenze verdienen, und dies seit mindestens 3 Jahren, kann man natürlich in die PKV gehen. Bzw. man kann weiter dort bleiben, wenn man schon dort ist.

Wer in der PKV ist, und auf 50 % oder weniger der normalen Arbeitszeit umstellt, darf weiterhin in der PKV bleiben, wenn er will.Er muß sich dazu innerhalb von 3 Monaten von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dies gilt dann dauerhaft.

Arzt-Tarife in der PKV

Arzt-Tarife in der PKV 

Für den besonderen Personenkreis der Ärzte und Ihrer unmittelbaren Familienangehörigen gibt es bei ca. 1/3 aller PKV´s spezielle Arzt-Tarife. Sie sind erheblich günstiger als normale Tarife, und haben dabei ein recht hohes Leistungsniveau.

Oft sind allerdings keine Heilpraktiker-Leistungen enthalten, worauf die Ärzte auch selten Wert legen. Um diesen Vorteil zu nutzen, muß die Familie meistens beim selben Versicherer sein.

Es gibt einige wenige Ausnahmen, wo auch Kindern allein oder der Ehegatte allein zu Arzttarifen akzeptiert wird.

Das Tagegeld muß aber der tatsächlichen Tätigkeit des Ehegatten entsprechen.Wer nicht mehr als Arzt tätig ist, sondern anderweitig, muß meistens in normale Tarife umstellen.

Ersatzweises Krankenhaus-Tagegeld

Ersatzweises Krankenhaus-Tagegeld Was ist eigentlich ein ersatzweises Krankenhaus-Tagegeld?

Dies ist im Grunde ein Dankeschön der privaten Krankenversicherung, wenn man nicht die höchstmöglichen Leistungen im Krankenhaus beansprucht hat.Hat ein Kunde z.B. das 2-Bett-Zimmer mit Chefarzt versichert, und nutzt dann zwar die Chefarztbehandlung genutzt, aber nicht die bessere Unterbringung, bekommt er nach Krankenversicherung ca. 20,- bis 40,- Euro pro Tag als ersatzweises Krankenhaus-Tagegeld.

Verzichtet er auch auf die Chefarztbehandlung, kommt er auf 50,- bis 80,- Euro pro Tag.Für 8-10 Tage Krankenhaus also ein ganz nettes Taschengeld.

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